Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Pfaueninsel

Auf der Pfaueninsel in der Havel steht das Schloss Pfaueninsel, ein Lustschloss. Es wurde als Rückzugsort für König Friedrich Wilhelm II. konzipiert und ist als scheinbare Ruine gestaltet.
Geschichte+
Die Entstehung des Schlosses Pfaueninsel ist eng mit König Friedrich Wilhelm II. verbunden, der Ende des 18. Jahrhunderts ein Sommerschloss am Heiligen See in Potsdam errichten ließ. Von dort aus wurde eine Sichtachse zur damaligen Kaninchenwerder, der heutigen Pfaueninsel, geschaffen. Der König wünschte sich an diesem Ort ein kleines Schlösschen, das als Rastplatz nach Bootsfahrten dienen und auch Übernachtungen ermöglichen sollte. Die Planung des Baus, der zwischen 1794 und 1797 unter der Leitung von Hofzimmermeister Johann Gottlieb Brendel entstand, sah eine Ruinenarchitektur vor, die ausschließlich aus preußischen Hölzern gefertigt werden sollte. Wilhelmine Encke, die langjährige Vertraute und spätere Gräfin Lichtenau, war an der Gestaltung der Innenräume beteiligt. König Friedrich Wilhelm II. verstarb im Jahr der Fertigstellung, und sie wurde ins Exil geschickt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.4309, 13.1199