Privatbesitz
Schloss Pfaffstätt

Im oberösterreichischen Bezirk Braunau am Inn liegt Schloss Pfaffstätt, ursprünglich als Wasserburg errichtet. Seine Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Pfaffstätt datiert auf das Jahr 1150 mit Herrant de phaphesteti. Eine frühmittelalterliche Wehranlage befand sich auf dem Siedelberg, wovon noch Flurnamen wie Burgstall zeugen. Nach den ursprünglichen Pfaffenstättern folgten ab 1222 die Rewtter, unter denen die Wasserburg im Tal entstand. Ein Kupferstich von Michael Wening aus dem 17. Jahrhundert zeigt das Anwesen noch als Wasserschloss mit doppelt eingewalmtem Dach. Die Walch besaßen das Schloss von 1503 bis 1617, gefolgt von den Schwabpach und den Freiherren von Vieregg. Im Jahr 1721 ging der Besitz an Gräfin Maria von Wartenberg über, die das Wasserschloss in ein Landschloss umwandelte und den Wassergraben zuschütten ließ. Danach folgten weitere Besitzerwechsel, darunter die Lerchenfeld, die Grafen von Taufkirchen und die Freiherrn von Peckenzell. Im 20.
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Lage: 48.0759, 13.1447