Privatbesitz
Schloss Pesch

Ein historisches Jagdschloss in Meerbusch, im Rhein-Kreis Neuss, ist Schloss Pesch. Es zeichnet sich durch seine dreiflügelige Anlage aus. Trotz seiner Lage in einem ehemals kurkölnischen Gebiet bewahrte es stets seine Eigenständigkeit und war keiner Lehnspflicht unterworfen.
Geschichte+
Das Anwesen wurde 1311 als Peschhof erwähnt. Im Jahr 1368 übertrug Ritter Godert Knop das „Haus Pesch“ an seine Frau. Während des Truchsessischen Krieges im Jahr 1583 wurde die damalige Burg Pesch geplündert und niedergebrannt, woraufhin das Herrenhaus an einem neuen Standort wieder aufgebaut wurde. Im Jahr 1595 ging der Besitz an Emmerich Hurth von Schöneck über. Nach Erbstreitigkeiten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Schloss 1689 Schauplatz von Gefechten zwischen preußischen und französischen Truppen während des Pfälzischen Erbfolgekrieges. Auch im Siebenjährigen Krieg kam es 1758 zu Truppenbewegungen in der Nähe. Im Jahr 1794 wurde das Anwesen erneut geplündert und 1795 von französischen Revolutionstruppen niedergebrannt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.zeche.org/
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.2964, 6.6455