Privatbesitz
Schloss Peigarten

Im nördlichen Waldviertel liegt Schloss Peigarten, eine historische Anlage, die vom Taxenbach umflossen wird und das Ortsbild von Peigarten prägt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage, einst als „Veste Peygarten“ bekannt, reichen bis in die Kolonisationszeit des 11. Jahrhunderts zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurden die „Peygartner“ kurz nach Weihnachten des Jahres 1200. Im Jahr 1375 befand sich die Burg im Besitz des ritterlichen Geschlechts der Taxner. Spätere Eigentümer waren Heinrich von Neuhaus und Bernhard von Inpruck. Eine Phase begann 1644, als Abt Cornelius von Lilienfeld die Burg erwarb und sie zu einem Schloss mit Wirtschaftsbetrieben wie Meierei, Schäferei, Taverne, Brauerei und Brandweinbrennerei ausbauen ließ. Im Jahr 1809 kaufte Graf Grünne das Anwesen und vereinigte es mit der Herrschaft Dobersberg. Danach wechselten die Besitzer häufig, bis die Eheleute Martin und Ula Wolfer das Schloss 1978 erwarben und Renovierungen einleiteten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: J. Wolfer / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
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Lage: 48.8928, 15.2692