Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Ovelgönne (Eidinghausen)

Südlich des Wiehengebirges liegt Schloss Ovelgönne, ein Wasserschloss im Stadtteil Eidinghausen. Es zählt zu den ältesten Adelssitzen im Kreis Minden-Lübbecke.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Gutes Ovelgönne datiert auf das Jahr 922. Ursprünglich im Besitz des Klosters Abdinghof in Paderborn, wurde es 1126 als „kleines Gut in Edinhusen“ bezeichnet, ein Besitz, den Papst Lucius III. im Jahr 1183 bestätigte. Im Jahr 1353 ging das Gut durch einen Tauschvertrag an Bischof Dietrich von Minden über. Wenige Jahre später, 1362, verpfändete der Mindener Bischof Gerhard Ovelgönne an Ludolf von Mönnichhusen, dessen Nachkommen den Besitz über lange Zeit innehatten. Im Jahr 1400 wurde das Gut als Lösegeld an Simon und Bernhard von Lippe verpfändet. Um 1458 tauchte erstmals der Name „Ovelgünne“ auf. Agnes von Münchhausen, verheiratet mit Bernd von Reden-Pattensen, erbte Ovelgönne im Jahr 1587, wodurch die Familie von Reden in den Besitz kam. Diese Familie, zu der auch der Landdrost von Minden, Bernd Ernst von Reden, gehörte, behielt das Gut bis 1733.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 52.2305, 8.7977