Privatbesitz
Schloss Ottensheim

In der Gemeinde Ottensheim in Oberösterreich erhebt sich das Schloss Ottensheim. Ursprünglich eine mittelalterliche Burg, wurde es zu einem Schloss umgestaltet.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Ottensheim reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es als Burg der Wilheringer entstand. Bereits 1148 werden die Brüder Ulrich und Cholo von Wilhering als Eigentümer genannt. Von 1220 bis 1527 befand sich die Anlage im Besitz der Landesfürsten, wobei die Habsburger sie zeitweise an die Herren von Walsee (1331–1461) und die Lichtensteiner (1461–1492) verpfändeten. Eine Wende ereignete sich 1524, als König Ferdinand I. Ottensheim an Niklas Rabenhaupt von Suche als Lehen vergab. Dieser erwarb die Burg 1527 in freies Eigentum und ließ sie zu einem Schloss umbauen. Nach einer Periode im Besitz der oberösterreichischen Stände (1529–1621) wurde das Schloss von Kaiser Ferdinand II. an den bayerischen Kurfürsten Maximilian verpfändet, der es später den Jesuiten schenkte. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens im Jahr 1773 fiel Ottensheim an die kaiserliche Hofkammer.
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Lage: 48.3300, 14.1731