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Schloss Ostrau

Im gleichnamigen Ort Ostrau im Saalekreis steht Schloss Ostrau. Es ist bekannt für seine nach 1713 entstandene Architektur und den breiten Wassergraben, der es umschließt und noch auf eine mittelalterliche Burganlage zurückgeht.
Geschichte+
Die Ursprünge von Ostrau reichen weit zurück, möglicherweise bis zu einer slawischen Wallburg auf einer Insel, die durch den Wassergraben gebildet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1125, als Markgraf Konrad der Große die Kapelle und Ländereien dem Augustinerkloster auf dem Petersberg schenkte. Im Jahr 1156 wurde ein markgräflicher Ministeriale namens Hogerus von Ostrau genannt, was auf eine bereits bestehende Befestigung hindeutet. Bis 1285 war dieses Geschlecht in Ostrau ansässig, und 1237 ließ Otto II. von Ostrau eine Burgkapelle errichten. Im Jahr 1288 wurde Ostrau Teil des Verkaufs der Herrschaft Wettin an das Erzstift Magdeburg. Über die Jahre bis 1378 erwarben die Bischöfe von Merseburg schrittweise die gesamte Herrschaft Ostrau und vergaben sie an verschiedene Lehnsnehmer, darunter die Familien von Witzleben, von Hoym und von Leipzig. 1540 wurde das Besitztum an Herzog Heinrich den Frommen verlehnt, bevor es 1585 in den Besitz der Familie von Veltheim überging, die es bis 1945 hielt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.6183, 12.0115