Pädagogische Hochschule
Universität Osnabrück
Schloss Osnabrück

Das Schloss Osnabrück dient heute als zentraler Verwaltungssitz der Universität Osnabrück und beherbergt Teile der Pädagogischen Hochschule. Es befindet sich in der Stadt Osnabrück in Niedersachsen und wurde ursprünglich als Residenz für den Fürstbischof Ernst August I. erbaut.
Geschichte+
Die Errichtung des Schlosses begann 1667 unter Fürstbischof Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg. Er benötigte eine Residenz, da das bisherige Iburger Schloss seinen Ansprüchen nicht mehr genügte und er zudem die Unabhängigkeit der Stadt Osnabrück einschränken wollte. Das vierflügelige Barockschloss, dessen Bau von verschiedenen Architekten geleitet wurde, war 1673 bezugsfertig. Sophie von der Pfalz, die Frau des Fürstbischofs, prägte die Gestaltung des Schlossgartens, nachdem sie französische Schlossanlagen studiert hatte. Ihr Sohn Ernst August II. wurde 1674 geboren. Nach dem Tod seines Bruders und der Übernahme des Fürstentums Calenberg durch Ernst August I. verließ die Familie Osnabrück und residierte fortan in Hannover. Das Schloss stand danach größtenteils leer, bis Ernst August II. 1715 als Bischof einzog. Georg I., der ältere Bruder Ernst Augusts II.
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Lage: 52.2713, 8.0441