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Schloss Orth

In Orth an der Donau in Niederösterreich steht Schloss Orth, eine viertürmige Wasserburg. Das Bauwerk steht heute unter Denkmalschutz und diente als kaiserliches Jagdschloss.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Orth reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als es von den Lengenbachern errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage im Jahr 1201. Im 15. Jahrhundert war das Schloss Schauplatz von Konflikten zwischen Kaiser Friedrich III. und den niederösterreichischen Ständen, die Ladislaus Postumus als ihren rechtmäßigen Landesherren betrachteten. So wurde die Burg 1452 von einem Ständeheer unter Ulrich von Eyczing eingenommen. Nach Ladislaus' Tod im Jahr 1457 kam es zu weiteren Wirren, als ein kaiserliches Heer 1460 die von Gamareth Fronauer gehaltene Burg belagerte, die dieser als Erbe beanspruchte. Fronauer entkam durch unterirdische Gänge, woraufhin die Burg kampflos eingenommen wurde. Im Jahr 1529 wurde das Schloss während der Ersten Türkenbelagerung zerstört und anschließend von Niklas Graf Salm dem Älteren im Renaissancestil wiederaufgebaut. Im 17. Jahrhundert diente es als Ausgangspunkt für Hofjagden und wurde zwischen 1679 und 1680 im Barockstil erweitert. Die Habsburger erwarben das Schloss 1824 und gliederten es ihrem Privat- und Familienfonds an. Kronprinz Rudolf nutzte es als Jagdschloss und ließ es um 1873 im späthistoristischen Stil neu ausstatten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Orth_2012_Innenhof_b.jpg
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Lage: 48.1442, 16.7006