Schloss/BurgTumegl/Tomils

Schloss Ortenstein (Tumegl/Tomils)

Schloss Ortenstein (Tumegl/Tomils)

Privat

Auf einem Plateau in Tumegl/Tomils im Kanton Graubünden steht Schloss Ortenstein. Der Name, abgeleitet vom althochdeutschen Wort für „äusserster Punkt“, beschreibt seine Lage am Rand eines steil zum Hinterrhein abfallenden Abhangs. Trotz Umbauten sind die mittelalterlichen Ursprünge der Anlage erkennbar.

Geschichte+

Die Ursprünge von Schloss Ortenstein reichen vermutlich in das zweite Viertel des 13. Jahrhunderts zurück, als der zentrale, siebenstöckige Bergfried auf bischöflichem Grund errichtet wurde. Ob der Bischof von Chur oder die Freiherren von Vaz, die als bischöfliche Lehensträger fungierten, den Bau veranlassten, ist ungewiss. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg 1309 und 1312, als Donat von Vaz hier Dokumente ausstellte. Nach seinem Tod um 1338 gelangte Ortenstein durch Heirat an die Grafen von Werdenberg-Sargans. Im Jahr 1451 wurde die Burg in der Schamserfehde zerstört, durfte aber 1452 wieder aufgebaut werden, was zu Veränderungen führte.

Du möchtest mehr über dieses Objekt erfahren?

Die vollständige Beschreibung gibt es mit Premium — dazu Offline-Pakete, Audio-Guide und hochauflösende Bilder.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Schon Premium und trotzdem gesperrt?

Die Anmeldung gilt je Adresse. Auf mobilegeschichte.de musst du dich einmal separat anmelden — dein Premium gilt dann auch hier.

Anmelden

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.7596, 9.4352