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Schloss Ortenberg

Nordöstlich der Stadt Ortenberg im hessischen Wetteraukreis steht Schloss Ortenberg, eine Anlage, die aus einer mittelalterlichen Burg hervorging.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Ortenberg reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Herren von Ortenberg, wahrscheinlich eine Nebenlinie derer von Büdingen, um 1180 eine Burg errichteten. Archäologische Spuren deuten darauf hin, dass die Anlage 1241 zerstört, aber rasch wieder aufgebaut wurde. Nach dem Aussterben der Büdinger um 1245 ging die Burg in den Besitz einer Ganerbengemeinschaft über, bestehend aus den Herren Reiz von Breuberg, von Trimberg, von Hohenlohe-Brauneck und von Kempenich. Die Anteile an der Herrschaft Ortenberg wechselten mehrfach, unter anderem an das Haus Nassau, die Herren von Eppstein und die Herren von Weinsberg. Graf Ludwig Georg von Stolberg veranlasste im späten 16. Jahrhundert den Umbau zu einem Renaissanceschloss. Hanau erweiterte seinen Besitzanteil im frühen 17. Jahrhundert und errichtete ein neues Torhaus. Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Grafen von Stolberg Alleineigentümer und führten umfangreiche Neubauten durch.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.3593, 9.0570