Museum
Schloss Oranienburg

In der Stadt Oranienburg im Landkreis Oberhavel, Brandenburg, steht Schloss Oranienburg. Es ist das älteste Barockschloss seiner Art in der Mark Brandenburg.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses liegen in einer askanischen Burganlage auf einer Havelinsel, die um 1288 erstmals als Sicherung eines Havelübergangs erwähnt wurde. Nach dem Aussterben der Askanier wechselte die Burg mehrfach den Besitzer, bis sie 1485 an die Hohenzollern fiel. Kurfürst Joachim II. ersetzte die alte Burg um 1550 durch ein Jagdhaus. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die Anlage ihre militärische Bedeutung, und an ihrer Stelle entstand zwischen 1651 und 1652 ein Schlossbau im holländischen Stil. Kurfürst Friedrich Wilhelm schenkte das Anwesen seiner ersten Gemahlin Luise Henriette von Oranien, nach der das Schloss und später auch die Stadt benannt wurden. Der Baumeister Johann Gregor Memhardt war für den Bau und die Gestaltung eines Lustgartens verantwortlich, in dem die Kurfürstin unter anderem Kartoffeln und Blumenkohl in Brandenburg einführte. Unter Kurfürst Friedrich III. wurde um 1690 ein Eingangsportal von Architekt J.A. Nering hinzugefügt. Ab 1690 war das Schloss der bevorzugte Aufenthaltsort Friedrichs III. und wurde um 1700 unter Eosander von Göthe und Arnold Nering erweitert und ausgestattet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.7548, 13.2368