Museum
Schloss Oldenburg

In der Stadt Oldenburg, Niedersachsen, steht das Schloss Oldenburg, eine ehemalige Residenz der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Oldenburg. Ursprünglich als mittelalterliche Niederungsburg errichtet, entwickelte es sich zu einem Schloss und beherbergt heute ein Landesmuseum.
Geschichte+
Um 1100 wurde eine Niederungsburg von den Grafen von Oldenburg zur Sicherung einer Handelsroute erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde die Anlage zu einer Wasserburg mit Ringgraben erweitert. Graf Anton Günther begann Anfang des 17. Jahrhunderts mit dem Umbau zu einer regelmäßigen Vierflügelanlage im Stil italienischer Stadtpaläste, wobei Baumeister Anton Reinhardt und der italienische Architekt Andrea Spezza beteiligt waren. Das Projekt wurde jedoch durch den Dreißigjährigen Krieg gebremst. Nach dem Tod Anton Günthers ohne legitime Erben fiel das Gebiet an das dänische Königshaus, und das Schloss diente über hundert Jahre einem dänischen Statthalter als Sitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_mit_Schlossplatz.jpg
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Lage: 53.1378, 8.2167