Schloss/BurgEssen - Kettwig

Schloss Oefte

Schloss Oefte

Privatbesitz

Am Südufer der Ruhr in Essen-Kettwig liegt Schloss Oefte, ein Anwesen mit einer Geschichte bis ins Mittelalter. Es zählt zu den ältesten Herrensitzen der Region und ist heute ein Beispiel für die Architektur des 19. Jahrhunderts.

Geschichte+

Schloss Oefte wurde im 9. Jahrhundert als Lehen der Reichsabtei Werden erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des Schlosses wird als „Waldhaus am Fluss“ interpretiert. Im 14. Jahrhundert nutzten die Herren von Oefte das Anwesen als Basis für Raubrittertum, obwohl es seit 1377 ein Offenhaus des Kölner Erzbischofs war. Von 1424 bis 1938 gehörte auch die Burgruine Luttelnau zum Besitz von Oefte. Das Schloss wechselte mehrfach den Eigentümer, darunter die Familien von Eller, von Uhlenbrock und von Erwitte. Im 17. Jahrhundert gelangte es durch Heirat an Dietrich Ottmar von Erwitte. Später folgten die Familien von Dornick, von Winter zu Bromskirchen, von Dalwigk zu Lichtenfels und die Freiherren von Vinke. Im Jahr 1818 kam das Schloss durch Heirat an Reichsgraf Werner von der Schulenburg-Wolfsburg, dessen Nachkommen die Anlage im 19. Jahrhundert, insbesondere 1842 und 1888, im neugotischen Stil umgestalten ließen. Seit 1985 steht die gesamte Schlossanlage mitsamt Park unter Denkmalschutz.

Lage+

Schloss Oefte befindet sich in Essen-Kettwig, einem Stadtteil von Essen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Es liegt auf einer Höhe von etwa 40 Metern über dem Meeresspiegel am Südufer der Ruhr.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.3652, 6.9626