Privatbesitz
Schloss Oberzwieselau
Schloss Oberzwieselau ist ein Anwesen im bayerischen Wald, das als Glashüttengut und späterer Adelssitz diente. Ursprünglich als Zentrum einer Glasproduktion erbaut, ist es bis heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1528 zurück, als das Glashüttengut Oberzwieselau an Freiherr Johann von Degenberg verkauft wurde. Im Jahr 1568 ging es in den Besitz von Joachim Poschinger über. Nach einer Phase, in der die Familie Preißler als Hüttenmeister wirkte, übernahm Georg Poschinger 1698 die Pacht. Die Glashüttenfamilie Hilz regierte das Gut von 1705 bis 1808 und errichtete 1705 das heutige Schloss. Im Jahr 1808 heiratete Benedikt von Poschinger die Witwe Anna Hilz, wodurch das Anwesen in den Besitz der Familie Poschinger überging. Das Schloss wurde 1830 umgebaut. Benedikt von Poschinger teilte das Gut 1856 in die Erbgüter Oberzwieselau und Buchenau auf.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0213, 13.2798