Keramikmuseum
Schloss Obernzell

Das Schloss Obernzell, ein fürstbischöfliches Wasserschloss, steht in Obernzell. Es ist ein Beispiel für die Entwicklung von einer mittelalterlichen Wasserburg zu einem Renaissance-Schloss und beherbergt heute ein Keramikmuseum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins frühe 15. Jahrhundert zurück, als der Passauer Bischof Georg von Hohenlohe den Bau einer Wasserburg initiierte. Sein Nachfolger, Leonhard von Laiming, vollendete dieses Vorhaben im Jahr 1426. Zwischen 1581 und 1583 erfolgte unter Fürstbischof Urban von Trennbach ein Umbau, der das Gebäude in ein Renaissance-Schloss verwandelte. Über Jahrhunderte diente es als Sitz bischöflicher Pfleger und gelegentlich auch als Residenz der Fürstbischöfe, beispielsweise nach einem Stadtbrand im Jahr 1680. Nach der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts ging das Schloss in den Besitz des bayerischen Staates über und wurde als Amtsgebäude genutzt. Eine Restaurierung in den Jahren 1975 bis 1977 machte es als Keramikmuseum der Öffentlichkeit zugänglich.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.5538, 13.6415