Privatbesitz
Schloss Obergrombach

In Obergrombach, einem Ortsteil von Bruchsal in Baden-Württemberg, steht eine Anlage, die eine mittelalterliche Burgruine und ein späteres Barockschloss vereint. Sie befindet sich in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge einer Befestigung in Obergrombach reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Eine erste urkundliche Erwähnung einer Burg, damals als „sloss grumbach“, findet sich im Jahr 1256. Ab 1311 übernahmen die Fürstbischöfe von Speyer die Anlage, die ihnen bis 1803 als Stützpunkt zur Sicherung ihrer südöstlichen Grenzen diente. Ende des 14. oder Anfang des 15. Jahrhunderts musste die ursprüngliche Dorfkirche einem Ausbau der Burg weichen und wurde durch eine neue Schlosskapelle ersetzt, die erstmals 1401 dokumentiert ist. Im Jahr 1461 wurde der vierstöckige Palas errichtet. Die Befestigungen wurden unter den Bischöfen Raban und Ludwig von Helmstatt weiter ausgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg erlebte die Burg mehrere Belagerungen und Besetzungen, unter anderem durch den Bischof von Sötern, Oberst Schmidberg und Generalmajor Rossa, und wurde teilweise von französischen Truppen zerstört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:ObergrombachSchloss.jpg
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Lage: 49.0765, 8.5891