Privatbesitz
Schloss Obergriesbach

Das Schloss Obergriesbach ist ein historisches Bauwerk in Bayern. Ursprünglich als Burg errichtet, diente es später als Witwensitz und befindet sich heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1124 zurück, als Ludlof von Hahnreith an diesem Ort eine Burg und eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Stephanus errichten ließ. Im Jahr 1468 ging die Anlage in den Besitz von Wigulaeus von Weichs über. Eine Veränderung erfolgte 1730, als Reichsgräfin Marie Violante Theresia von Thurn und Taxis die Hofmark erwarb. Seit 1831 sind die Freiherren von Gravenreuth aus Affing die Eigentümer, wobei das Schloss oft als Witwensitz diente. Das heutige Erscheinungsbild des ehemaligen Schlosses, das als Försterhaus bekannt ist, stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert, wobei die äußere Gestaltung Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgte. Ein zugehöriges Wirtschaftsgebäude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet. Das alte Richterhaus, einst Sitz der Pfleger und Richter der Hofmark, wurde 1948 zu einem Schlosscafé umfunktioniert, das bis vor einigen Jahren auch prominente Gäste anzog, bevor es wieder privat genutzt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Philipp Apian / Public domain via Wikimedia Commons
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Lage: 48.4222, 11.0665