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Schloss Oberellen

Das Renaissanceschloss Oberellen, einst Herrenhaus eines Gutshofes, steht direkt neben der Kirche in Oberellen, einem Ortsteil von Gerstungen im Wartburgkreis.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als das Dorf Oberellen in den Besitz der Ritter von Goldbach überging. Ein Teil des Eigenbesitzes in Elnde wurde 1121 an das Kloster Reinhardsbrunn abgetreten. Eine bereits bestehende Kapelle im Ort wurde vom Abt zu einer Propstei erhoben und die umliegenden Güter zu einem klösterlichen Wirtschaftshof zusammengefasst. Nach der Säkularisierung der thüringischen Klöster fiel der Besitz im Jahr 1543 an die eichsfeldische Adelsfamilie von Hanstein, die fortan als Gerichts- und Lehnsherren fungierte. Ab 1594 begann ein Zweig der Familie von Hanstein mit dem Bau des heutigen Schlosses auf den Fundamenten des ehemaligen Wirtschaftshofes. Lippold von Hanstein bezog das Gebäude ab 1604. Wappentafeln aus dem frühen 17.
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Lage: 50.9494, 10.1858