Privatbesitz
Schloss Nischwitz

In der sächsischen Gemeinde Thallwitz, im Landkreis Leipzig, steht Schloss Nischwitz. Zwischen 1714 und 1721 erbaut, erfuhr es um 1750 unter Heinrich von Brühl eine Umgestaltung zu einem Sommersitz.
Geschichte+
Die Wurzeln des Anwesens reichen bis ins späte Mittelalter zurück, als der Ort Nischwitz und sein Rittergut 1450 von der Familie von Nischwitz erworben wurden. Im Jahr 1714 initiierte Freiherr von Rackwitz, der damalige Besitzer, nach dem Verfall des alten Ritterguts den Neubau eines Schlosses samt Nebengebäuden und Park, dessen Entwurf Matthäus Daniel Pöppelmann zugeschrieben wird. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 1721 wechselte das Schloss mehrfach den Eigentümer, bis es 1743 von Graf Heinrich von Brühl erworben wurde. Dieser ließ das Anwesen um 1750 unter der Leitung von Johann Christoph Knöffel zu einer Rokoko-Sommerresidenz umbauen. Während des Siebenjährigen Krieges wurde das Schloss 1758 von preußischen Truppen geplündert. Im 19. Jahrhundert erfolgten weitere Umbauten, darunter die Ersetzung des barocken Treppenhauses durch eine spätklassizistische Anlage und die Umgestaltung des Rokokoparks in einen englischen Landschaftsgarten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.3922, 12.7052