Privatbesitz
Schloss Neuwied

In Neuwied, einer Kreisstadt im nördlichen Rheinland-Pfalz, steht Schloss Neuwied, ein ehemaliges Residenzschloss der Grafen und Fürsten zu Wied. Es war bis 1806 der Regierungssitz des Fürstentums Wied.
Geschichte+
Die Grafen zu Wied verlegten ihren Stammsitz im 17. Jahrhundert von der Burg Altwied an den Rhein. Graf Friedrich III. zu Wied begann 1648 mit der Gründung einer neuen Stadt und dem Bau eines Schlosses, das zunächst „Neuenwied“ genannt wurde. Dieser erste Bau wurde 1694 von französischen Truppen zerstört. Um 1706 begann Graf Friedrich Wilhelm mit dem Wiederaufbau der Residenz nach Plänen von Julius Ludwig Rothweil. Die Fertigstellung erfolgte zwischen 1748 und 1756 unter Karl Behaghel von Adlerskron. Die ursprünglichen Pläne sahen eine Hufeisenanlage vor, doch wurden die Verbindungsbauten nicht realisiert, sodass drei separate Gebäude um den Schlosshof entstanden. Der Außenbau des Hauptgebäudes wurde 1711 vollendet, der Innenausbau 1713. Die beiden Flügelbauten folgten rund 40 Jahre später. Zwischen 1714 und 1715 gestalteten Giovanni Battista Genone und Eugenio Castelli das Treppenhaus, das obere Vestibül und den Festsaal mit Stuckarbeiten. Die Tordurchfahrt und die Wachhäuschen wurden 1719 und 1720 errichtet. Im 19.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Neuwied_palace.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4296, 7.4545