Schloss/BurgNeustrelitz

Schloss Neustrelitz

Schloss Neustrelitz

Die Reste des Schlosses, welches nach 1945 sinnlos zerstört wurde, können besichtigt werden.

Das Schloss Neustrelitz war einst die Hauptresidenz des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz und diente der herzoglichen Familie als Wohnsitz. Nach 1918 beherbergte es den Landtag des Freistaates. Heute sind von dem Bauwerk, das 1945 durch einen Brand zerstört und später abgetragen wurde, nur noch wenige Reste erhalten.

Geschichte+

Die Ursprünge des Schlosses liegen in einem einstöckigen Fachwerkhaus auf dem Pachtgut Glienecke, das Herzog Adolf Friedrich III. errichten ließ. Nach einem Brand des Residenzschlosses in Strelitz im Jahr 1712 lebte die herzogliche Familie in provisorischen Unterkünften. Herzogin Dorothea Sophie veranlasste daraufhin zwischen 1726 und 1731 den Aus- und Umbau des Jagdschlosses durch Christoph Julius Löwe, finanziert durch Verwandte aus Holstein und ohne Wissen ihres Mannes. Unter den nachfolgenden Herzögen wurde die Anlage erweitert und entwickelte sich zu einer typisch barocken, dreiflügeligen Residenz mit offenem Ehrenhof. Um 1755 entstanden unter Herzog Adolf Friedrich IV. Treppenanlagen nach dem Vorbild von Versailles. Zwischen 1905 und 1909 erfuhr das Schloss seine letzten großen Um- und Erweiterungsbauten, bei denen drei zusätzliche Flügel an den Westflügel angefügt und ein geschlossener Hof geschaffen wurde, was die Grundfläche nahezu verdoppelte.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/meckpomm/schloesser/seenplatte005.html

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 53.3592, 13.0578