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Schloss Neupernstein

In Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, steht Schloss Neupernstein, ein Bauwerk, das heute als Kulturzentrum dient. Der Schlossbau geht auf Entwürfe des Barockarchitekten Jakob Prandtauer zurück.
Geschichte+
Die Ursprünge von Neupernstein liegen in einer Hube namens Hanvelden, die 1228 urkundlich erwähnt und an Gundacker von Steyr vergeben wurde. Über verschiedene Adelsgeschlechter und den Bischof von Bamberg gelangte sie an das Stift Spital am Pyhrn, das sie als Lehen weitergab. 1282 erfolgte eine Schenkung an Pernstein durch Gottfried von Truchsen, und 1340 wurde Christian von Hanvelde als Inhaber genannt. Um 1457 war Lienhart Haider, Pfleger von Burg Scharnstein, im Besitz der Hube. Im 17. Jahrhundert wechselte der Hof mehrfach den Besitzer, darunter Johann Michael Perger und Georg Christoph Haas, bevor er 1665 an das Stift Kremsmünster überging. Ab 1692 diente der Hanfeldhof als Verwaltungssitz für Pernstein. Zwischen 1790 und Mitte des 19. Jahrhunderts beherbergte das Schloss das Distriktskommissariat und die Steuerverwaltung, bevor es zum reinen Wohnhaus wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Neupernstein.png
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9031, 14.1313