Privatbesitz
Schloss Neunheilingen
Das Schloss Neunheilingen ist ein historisches Bauwerk in Thüringen, das einst Persönlichkeiten wie Herzog Carl August und Goethe empfing.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Neunheilingen findet sich bereits im Jahr 1158 in Dokumenten des Klosters Fulda. Bis 1638 waren das Dorf und die dortige Burg oder das Schloss im Besitz der Herren von Heilingen. Anschließend ging der Besitz an die Familie von Werthern über. Im Jahr 1716 errichteten diese das heutige Schlossgebäude. Eine Bewohnerin war Gräfin Johanna Luise von Werthern, eine gebildete Frau. Herzog Carl August und Goethe besuchten das Schloss Neunheilingen im Jahr 1781, wobei Goethe diesen Besuch in seinem Werk „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ festhielt. Die Familie von Werthern residierte bis 1819 auf dem Anwesen. In diesem Jahr zerstörte ein Brand einen Großteil des Dorfes. Nach mehreren Eigentümerwechseln gehörte das Schloss bis in die späten 1940er Jahre der Familie Limpert, bevor es in Gemeindebesitz überging.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.1910, 10.6762