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Schloss Neuhof

Schloss Neuhof, eine historische Anlage in Coburg, Bayern, ist ein bemerkenswertes Beispiel für die wechselvolle Geschichte adeliger und bürgerlicher Besitztümer. Ursprünglich als Wasserschloss konzipiert, präsentiert es sich heute als eine Mischung aus mittelalterlichen Wurzeln und späteren neugotischen sowie Spätrenaissance-Ergänzungen, eingebettet in einen englischen Landschaftspark.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung von Schloss Neuhof erfolgte im Jahr 1371 als Wasserschloss Newenhoff. Es befand sich im Besitz der Familie von Bach, die bis 1713 Eigentümer blieb. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt das Anwesen erhebliche Schäden und konnte trotz Bemühungen der Nachfahren nicht vollständig wiederhergestellt werden. Nach einem tragischen Vorfall, bei dem Johann Christoph von Bach zum Tode verurteilt wurde und floh, fiel das Lehen an die Landesherren und stand ab 1713 zum Verkauf. Erst 1730 erwarb Sophie von Waldsachsen das desolate Gut. Ihre Nachfahren, insbesondere Haubold von Schönberg, nahmen umfangreiche Instandsetzungen vor, bevor es 1857 an den Kaufmann Albert Böcking verkauft wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.2680, 11.0322