Privatbesitz
Schloss Neuhaus

Schloss Neuhaus, ein Bauwerk auf dem Kühberg im Salzburger Stadtteil Gnigl, war einst Teil einer Befestigungsanlage. Seine Ursprünge reichen bis ins späte 12. oder frühe 13. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die erste Erwähnung von Chunradus de nova domo im Jahr 1219 deutet auf die frühe Existenz des Schlosses hin. Im frühen 14. Jahrhundert ging die Anlage in den Besitz des Fürsterzbistums über und wurde 1424 unter Erzbischof Eberhard III. von Neuhaus zu einem befestigten Sommersitz erweitert. Ab 1508 diente Neuhaus als Sitz eines Pfleggerichts, doch bereits 1599 war es so baufällig, dass der Pfleger umziehen musste. Während des Dreißigjährigen Krieges spielte das Schloss eine Rolle in der Verteidigung Salzburgs. Nach 1650 wurde es für das Pfleggericht wieder nutzbar gemacht, erlitt jedoch 1695 durch Blitzschlag und Brand erneut schwere Schäden. Oswald Graf Thun mietete das Schloss 1796 und erwarb es 1811. Ab 1851 wurden neugotische Elemente hinzugefügt.
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Lage: 47.8089, 13.0736