Kinderheim
Schloss Neuhaus

In Geinberg-Neuhaus im Bezirk Ried im Innkreis in Oberösterreich, Österreich, liegt Schloss Neuhaus. Ursprünglich eine Burg, wurde es zu einem Schloss umgestaltet und dient heute als Kinderheim.
Geschichte+
Die Ursprünge von Neuhaus reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als zwischen 1262 und 1290 die Veste „Newes Haws“ errichtet wurde. Die Ahamer, Ministeriale des Bistums Passau, hatten hier ihren Ansitz und werden 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Der Besitz wechselte mehrfach, wobei auch Pfleger eingesetzt wurden. Im Jahr 1388 gelangte Neuhaus an Graf Erasmus von Aichberg, gefolgt von Christian Ramstorfer im Jahr 1392. Mitte des 15. Jahrhunderts waren die Ahamer erneut im Besitz, nun in Diensten der bayerischen Herzöge. Ein Umbau von der Burg zum Schloss erfolgte im 16. Jahrhundert. Im Jahr 1705 wurde Schloss Neuhaus im Zuge eines Bauernaufstandes erobert. Bis ins 19. Jahrhundert verblieb das Schloss im Besitz der Ahamer, bevor es durch Erbschaft und Verkauf an verschiedene Eigentümer überging. Ab 1919 diente es als Kindererholungsheim und wurde 1945 ein Kinderheim unter der Verwaltung der oberösterreichischen Landesregierung. Zwischen 2000 und 2005 wurde das Schloss saniert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Neuhaus_Eingangsgeb%C3%A4ude.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2548, 13.3132