Kulturzentrum
Hotel
Schloss Neuhardenberg

Schloss Neuhardenberg in Brandenburg verbindet seine Geschichte mit moderner Nutzung als Kulturzentrum und Hotel. Es ist geprägt durch seine klassizistische Umgestaltung durch Karl Friedrich Schinkel und die Gestaltung des umliegenden Parks durch Gartenarchitekten.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1763 zurück, als Joachim Bernhard von Prittwitz den Herrensitz Quilitz als königliche Dotation für die Rettung Friedrichs des Großen in der Schlacht bei Kunersdorf erhielt. Die Bauarbeiten am Schloss begannen kurz darauf, möglicherweise schon 1786. Carl Gotthard Langhans war an der Innenausstattung beteiligt. 1811 wurde Quilitz an die Krone zurückverkauft, bevor es 1814 von König Friedrich Wilhelm III. an Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg übergeben wurde. Zwischen 1820 und 1823 erfuhr das ursprünglich barocke Schloss eine klassizistische Umgestaltung durch Karl Friedrich Schinkel, bei der es um ein Stockwerk erweitert wurde. Zugleich erhielten Ort und Schloss den Namen Neu-Hardenberg. Hermann von Pückler-Muskau und Peter Joseph Lenné gestalteten 1821 den Landschaftsgarten neu. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde die Familie von Hardenberg enteignet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jens Rasim
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.5943, 14.2413