Schloss/BurgSaasen

Schloss Neuenstein (Saasen)

Schloss Neuenstein (Saasen)

Kulturzentrum
Tagungszentrum

In Saasen, einem Ortsteil der Gemeinde Neuenstein im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, steht Schloss Neuenstein, auch bekannt als Neuwallenstein. Ursprünglich eine hochmittelalterliche Burg, wurde sie zu einem Schloss umgestaltet und dient heute als Kultur- und Tagungszentrum.

Geschichte+

Die Ursprünge von Schloss Neuenstein reichen bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück, als Albert I. von Wallenstein, vormals Graf von Schauenburg, die Burg wahrscheinlich errichten ließ. Er hatte zuvor auf der nahegelegenen Burg Wallenstein residiert und nannte sich ab 1233 nach diesem Besitz. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1267 als „Neuwallenstein“ in einem Tauschvertrag zwischen Albert II. von Wallenstein und dem Hersfelder Abt Heinrich III. Nach dem Tod Alberts II. im Jahr 1284 übernahm Conrad von Wallenstein, vermutlich ein Bruder Alberts I., das Erbe und begründete die neue Wallensteiner Linie. Im 14. Jahrhundert war die Burg geteilt: Simon von Wallenstein besaß eine Hälfte, während die andere Hälfte Friedrich von Schlitz (genannt von Steinau) und Friedrich von Herzberg gehörte. Aufgrund von Raubrittertum, das von den Wallensteinern ausging, verbündeten sich 1318 der Hersfelder Abt Simon I. von Buchenau, Landgraf Otto I. von Hessen und weitere Adlige, um die Burg zu zerstören. Erst 1357 erhielt Simon von Wallenstein die Erlaubnis zum Wiederaufbau. Nach dem Aussterben der albertinischen Linie der Wallensteiner im Jahr 1521 kam es zu Erbstreitigkeiten.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.9203, 9.5550