Privatbesitz
Schloss Neudörfles

Am nordöstlichen Stadtrand von Coburg in Bayern liegt Schloss Neudörfles. Es besteht aus einem spätklassizistischen Herrenhaus und einer englischen Parkanlage.
Geschichte+
Die Ursprünge von Neudörfles reichen bis ins 14. und 15. Jahrhundert zurück, als es als Nuwendorf und städtisches Lehen erwähnt wurde. Zunächst eine Vogtei des Conrad zu Coburg, gelangte das Anwesen 1419 an die Propstei in Coburg. Pächter und Besitzer wechselten häufig, darunter Familien wie Kelner, Cristan, Schultheiß und Rauschart, die das Lehen fast 170 Jahre hielten. Während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) litt Neudörfles unter wiederholten Einquartierungen von Soldaten verschiedener Regimenter. Im Jahr 1831 erwarb der Ökonom Alfred Satorius das Gut. Seine Witwe verkaufte es 1858 an Bruno Ulmann aus Weimar, der das Areal durch Zukäufe bis 1865 auf 135 Hektar erweiterte. Ulmann ließ 1865 den Park anlegen und 1866 das heutige Herrenhaus errichten, dessen Planung und Ausführung in den Händen des Coburger Baurats Georg Konrad Rothbart lagen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.2746, 10.9778