Tagungszentrum
Schloss Neuburg

Das Schloss Neuburg ist eine historische Anlage in Neuburg am Inn, nahe Passau in Niederbayern. Es war einst Sitz der Grafschaft Neuburg und ist heute ein Zentrum für Tagungen und Kultur.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Neuburg reichen bis ins Jahr 1050 zurück, als es von den Grafen von Formbach erbaut wurde, die sich fortan nach der Burg benannten. Nach dem Aussterben dieser Linie im Jahr 1158 ging die Anlage an die Grafen von Andechs über, bevor sie 1248 in bayerischen Besitz gelangte. Die strategisch wichtige Lage führte zu wiederholten Auseinandersetzungen zwischen Bayern und Österreich, was zu häufigen Besitzerwechseln führte. Im Jahr 1310 wurde die Burg in einem bayerisch-österreichischen Konflikt zerstört. Der heutige Baubestand geht maßgeblich auf den anschließenden Wiederaufbau durch die siegreichen Österreicher zurück. Neuburg gehörte den Habsburgern, wurde verpfändet und wechselte mehrfach den Besitzer, darunter Hanns von Rohrbach und Sigmund von Niederthor, die den Ausbau vorantrieben. Ab 1528 gehörte das Schloss den Grafen von Salm, die durch Niklas II. von Salm eine Umgestaltung im Renaissancestil durch den Passauer Baumeister Wolf Huber veranlassten, wobei nur Bergfried, Wehranlagen der Vorburg und die Schlosskirche erhalten blieben. 1654 wurde die Anlage unter Graf Georg Ludwig von Sinzendorf im Barockstil umgestaltet und die Gärten erweitert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.5065, 13.4505