Stiftung Landerziehungsheim Neubeuern
Schloss Neubeuern

Im bayerischen Inntal liegt die mehrflügelige Schlossanlage Neubeuern. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als Höhenburg auf einem Hügel errichtet, ist ihr Bergfried weithin sichtbar und prägt die Landschaft oberhalb des Ortes Neubeuern.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Neubeuern reichen bis in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück, wobei der Bergfried den ältesten Teil der Anlage darstellt. Zunächst gehörte die Burg zum Herrschaftsbereich der Regensburger Bischöfe. Im 13. Jahrhundert, während Auseinandersetzungen mit dem bayerischen Herzog Ludwig, wurde die Verwaltung an Graf Konrad von Wasserburg übertragen, der die Befestigung mit einer Ringmauer und neun Türmen zur stärksten Burganlage des Inntales ausbaute. 1388 verkaufte der Bischof von Regensburg die Burg an Ritter Hartprecht Harskircher. Nach weiteren Besitzerwechseln erwarb das Geschlecht der Thurn die Burg und hielt sie über zweihundert Jahre, bis ihre Herrschaft im frühen 17. Jahrhundert endete. Ab 1668 übernahmen die Grafen von Preysing-Hohenaschau den Besitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7752, 12.1399