Privatbesitz
Schloss Neu-Asseburg

Schloss Neu-Asseburg ist ein kleines Jagdschloss, dass 1596 von den Grafen von Asseburg, einer aus der Nähe Braunschweigs stammenden Adelsfamilie, erbaut wurde. Die Hoffnung auf Bodenschätze wie Gold und Kupfer veranlassten den Grafen ein großes Grundstück im Mansfeldischen zu kaufen. Man baute das Schloss und stellte danach fest, dass zu weit nördlich der regionalen Kupferadern investiert wurde. Das Grundstück wurde wieder verkauft.
Nach einer Reihe ständig wechselnder Besitzer fiel das Grundstück in den Besitz des preußischen Königs, der das Schloss seinen unehelichen Kindern vermachte. Diesen Herr Prillewitz, dem illegitimen Sohn des Königs, brachte das Grundstück auch kein Glück, seine Kinder starben in jungen Jahren. Noch heute sind drei große Gräber mit großen beschrifteten Grabplatten auf dem Schlossberg zu sehen.
Nach dem Hitlerattentat versteckte sich hier einer der Verschwörer, der Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler, bei dem damaligen Besitzer der Neu-Asseburg Carl Wentzel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.5713, 11.4160