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Schloss Netzschkau

Um 1490 erbaut, ist das Schloss Netzschkau im sächsischen Vogtland ein Beispiel früher Wohnschlösser in Deutschland. Seine spätgotische Architektur macht es zu einem der ersten seiner Art in Sachsen.
Geschichte+
Schloss Netzschkau wurde um 1490 im Auftrag von Caspar von Metzsch erbaut. Es war als repräsentativer Wohnsitz konzipiert, eine Abkehr von traditionellen Burgen. Die Familie Metzsch verkaufte es 1578 an Christoph von Reibold. Im Jahr 1616 erwarb Hans Ernst Bose das Anwesen. Sein Sohn Carol von Bose ließ es ab 1626 renovieren und erweitern, unter anderem durch den Anbau von zwei weiteren Flügeln und einer Kapelle. Nach der Familie Bose ging das Schloss durch verschiedene Hände, bevor es im 19. Jahrhundert in den Besitz der Herren von Schönburg-Glauchau überging, die einen englischen Schlosspark anlegten. 1944 erwarb die Stadt Netzschkau das Schloss.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte
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Lage: 50.6148, 12.2485