Privatbesitz
Schloss Næsse

Das Schloss Næsse, auch bekannt als Næsseslottet, ist ein Landhaus aus dem 18. Jahrhundert am Ufer des Furesøen in Holte, Dänemark. Seinen Namen, der „Halbinselhaus“ bedeutet, verdankt es seiner Lage auf einer schmalen Landzunge, die in den See hineinragt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1661 zurück, als hier ein königlicher Hof namens Dronningegård entstand, um die Ländereien der Krone zu verwalten. Dieser Hof gehörte bis 1714 der Königin Sophie Amalie, woraus sich der Name „Königinnenhof“ ableitet. Nach ihrem Tod wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer und verfiel. Im Jahr 1781 erwarb der Reeder Frédéric de Coninck das ruinöse Gut. Er beauftragte den Hofarchitekten Andreas Kirkerup mit dem Bau eines neuen Hauptgebäudes, während das alte Gebäude zu einem Bauernhof umgebaut wurde. De Coninck ließ es von Erik Pauelsen in Gemälden festhalten. 1802 ließ er ein weiteres Haus, Frederikslund, für seinen Sohn errichten. Nach de Conincks Tod im Jahr 1811 und dem Bankrott seines Unternehmens 1821 musste Dronningegård verkauft werden. Spätere Eigentümer bevorzugten Frederikslund, und Næsseslottet geriet erneut in Vergessenheit. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es kurzzeitig als Badehotel genutzt und später von der Kommune Kopenhagen als medizinische Einrichtung und vom Dänischen Roten Kreuz als Flüchtlingszentrum. Seit 1986 ist es wieder in Privatbesitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:N%C3%A6sseslottet_-_Denmark.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 55.8074, 12.4329