Privatbesitz
Schloss Mühlheim

In Mühlheim am Inn steht Schloss Mühlheim, das von einem ursprünglichen Wasserschloss bis zum heutigen Bauwerk reicht.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Mühlheim reichen bis ins Jahr 1120 zurück, als es als Stammsitz der Mulhamer diente, die vermutlich Lehensleute der Ortenburger waren. Nach dem Aussterben dieser Familie im Jahr 1297 gab es eine Lücke in der Überlieferung, bis 1383 Wolfgang Trachselhamer als neuer Besitzer auftauchte. Im Jahr 1417 ging das Anwesen an die Familie Thuemayr über, die im Dienst der Passauer Bischöfe stand. Christoph Taimer erwarb 1556 die Hofmarkgerechtsame. 1605 verkaufte Gundaker Taimer das Schloss an seinen Schwager Sebastian von Haunsperg. 1624 erbte Friedrich von Rhelling die baufällige Burg, die er 1636 abreißen und durch ein neues Schloss ersetzen ließ. Carl Franz Anton Graf von Safré erwarb das Anwesen 1693. Im 18. Jahrhundert wechselten die gräflichen Familien Erbville, Nothafft und Totti den Besitz. 1804 kaufte Freiherr Johann von Peckenzell das Schloss, das jedoch 1805 von französischen Truppen geplündert und in Brand gesteckt wurde. Nach 90 Jahren als Ruine wurde es 1899 von Julius Freiherr von Peckenzell abgerissen und unter Verwendung alter Materialien neu errichtet. 1919 erwarb der Wiener Fabrikant Fischer-Pochtler das Schloss.
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Lage: 48.2854, 13.2198