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Schloss Mühldorf

Eine einstige Wasserburg, Schloss Mühldorf, liegt in Feldkirchen an der Donau in Oberösterreich.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Mühldorfs datiert auf das Jahr 1347, als es im Besitz von Niklas dem Mühldorfer stand und zur Burg Freudenstein gehörte. Später wurde es Teil des Urbarbesitzes von Oberwallsee. Im Jahr 1363 erhielten die Premser Mühldorf als Lehen von den Wallseern, und nach dem Aussterben der Wallseer ging der Besitz 1483 an die Liechtensteiner über. Die Familie Premser behielt Mühldorf bis 1560. Es folgten verschiedene Besitzerwechsel, darunter die Tupfer, Hans Georg Siegmar Stangl und Rosina von Herberstein. 1660 erwarb Graf Sebastian von Clam das Schloss, und wenige Jahre später gehörte es Matthias von Undorf. Durch die Heirat von Johanna Undorf mit Johann Georg Peisser von Wertenau im Jahr 1674 gelangte Mühldorf in deren Besitz. Ein Kauf durch das Zisterzienserstift Wilhering im Jahr 1747 führte dazu, dass das Schloss bis 1980 in dessen Eigentum verblieb und als Meierhof diente. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Teile der volkskundlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums hierher ausgelagert. Nach 1980 ging das Schloss in Privatbesitz über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_M%C3%BChldorf_01.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.3409, 14.0828