Privatbesitz
Schloss Montfort

Das Schloss Montfort, auch bekannt als Golser- oder Monforterhof, ist ein historisches Bauwerk im Salzburger Stadtteil Hellbrunn.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1334, als ein Landgut bei Gols im Nonnberger Urbar erwähnt wurde. Im Jahr 1412 befand sich die Hube im Besitz der Adelsfamilie Golser, die sie vom Kloster Nonnberg als Leibgedinge erhalten hatte und bis 1528 hielt. Nachfolgend wechselte der Besitz durch Heirat an Lienhart Hörmann und später, im Jahr 1606, an Baltasar Egger. Mathias Mayr von Pürglau und seine Frau Susanne Fabrizin erwarben den Hof 1650. Eine Phase begann 1699, als Maria Anna Gräfin von Montfort, die Schwester des Erzbischofs Johann Ernst Graf Thun, den Golserhof kaufte und zehn Jahre später auch das Schlösschen Lüftenegg sowie weitere umliegende Ländereien erwarb. Der so entstandene Besitz wurde nach ihr Schloss Thunegg oder Tumeggerhof genannt. Anton III. Graf von Montfort zog 1728 mit seiner Frau in den Montforter Hof, wo beide 1733 verstarben. Die Gräfin vermachte den Besitz als Fideikommiss dem Geschlecht ihres Enkels Josef Graf Lodron. Später, im Jahr 1791, erwarb Hieronymus Graf von Lodron den Hof, veräußerte ihn jedoch noch im selben Jahr an Fürsterzbischof Colloredo. Dieser nutzte das Schloss für Jagdaufenthalte und ließ eine Gloriette errichten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Schloss_Montfort_%28Salzburg%29.jpg&filetimestamp=20121225203449&
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.7657, 13.0546