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Schloss Montabaur

In Montabaur steht auf dem Schlossberg das Schloss Montabaur, ein barockes Bauwerk. Es ist das Wahrzeichen der Stadt im Westerwald mit gelber Fassade, vierflügeliger Anlage mit nahezu quadratischem Innenhof und Rundtürmen mit geschwungenen Hauben.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als 959 ein „Castellum Humbacense“ als Wohnsitz Herzog Hermanns von Schwaben erwähnt wurde. Im Jahr 1018 übertrug Kaiser Heinrich II. die Burg an den Trierer Erzbischof Poppo von Babenberg. Erzbischof Theoderich von Wied ließ die Anlage befestigen, doch wurde sie 1212 von den Grafen von Nassau zerstört. Theoderich veranlasste den Wiederaufbau ab 1217 und benannte den Burghügel nach dem Berg Tabor in Israel als „Mons Tabor“, woraus sich der Name Montabaur entwickelte. Um 1280 entstand der Bergfried.
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Lage: 50.4386, 7.8264