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Schloss Mittersill

Hoch über dem Salzachtal im Oberpinzgau, Salzburg, liegt Schloss Mittersill. Seine strategisch günstige Lage machte es zu einem wichtigen Kontrollpunkt für die regionalen Tal- und Passstraßen.
Geschichte+
Um 1150 entstand an dieser Stelle eine Burg, die als Sitz des Pfleggerichts der Grafschaft Oberpinzgau diente. Ursprünglich im Besitz der Grafen von Matrei und später der Herzöge von Bayern, ging die Anlage im 12. Jahrhundert durch Tausch an das Erzstift Salzburg über. Während der Bauernkriege im Jahr 1526 wurde die Burg zerstört, jedoch unter Erzbischof Matthäus Lang wieder aufgebaut und schlossartig erweitert. Dabei erhielt sie verstärkte Befestigungen und einen Brunnen im Burghof. Die Fertigstellung ist durch die Jahreszahl 1528 über dem Torbogen dokumentiert, und die Burgkapelle wurde 1533 vollendet. Nach der Auflösung des Erzstifts Salzburg wurde das Schloss 1881 privatisiert. Ein adeliger Unternehmer erwarb es 1936 und etablierte dort den Internationalen Sport- und Schieß-Club, der zahlreiche prominente Mitglieder anzog. Ein Blitzschlag verursachte 1938 einen Brand, der erhebliche Schäden hinterließ.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.2874, 12.4846