Privatbesitz
Schloss Merten

In Eitorf-Merten im Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen, liegt Schloss Merten, ursprünglich ein Augustinerinnenkloster. Die Anlage, direkt an der Sieg, vereint mittelalterliche Bausubstanz mit späteren Umgestaltungen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Merten reichen vermutlich bis etwa 1160 zurück, obwohl eine Gründungsurkunde fehlt. Eine erste indirekte Erwähnung findet sich 1181, während das Kloster selbst 1217 erstmals urkundlich genannt wird. In dieser Zeit wurde bestätigt, dass keine Laien innerhalb der Klostermauern wohnen durften und der damalige Besitzer der Burg Merten, Otto von Kappenstein, Gebäude an das Kloster abtreten musste. Im Jahr 1582 wurde das Kloster Herchen nach einer Seuche und hohen Schulden mit Merten zusammengelegt. Ein Brand zerstörte das Kloster 1699, woraufhin die romanische Kirche barockisiert wurde. Der Südflügel wurde 1791 neu errichtet, während der Westflügel verfiel. Nach der Säkularisation 1803, bei der das Kloster aufgelöst wurde, erwarb die Familie Hatzfeld-Trachenberg 1870 das Gelände.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 50.7656, 7.3975