Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Marchegg

In der Stadt Marchegg in Niederösterreich befindet sich das Schloss Marchegg, ein Barockschloss. Ursprünglich als Stadtburg an der ungarischen Grenze errichtet, dient es heute als kultureller Anziehungspunkt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als nach der Schlacht bei Groißenbrunn eine Stadtburg zum Schutz vor Ungarn erbaut wurde. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1346, erlebte die Anlage zahlreiche Zerstörungen und Wiederaufbauten. Während der Hussitenkriege im 15. Jahrhundert und der Ersten Türkenbelagerung wurde die Burg schwer beschädigt. Im 16. Jahrhundert gelangte sie in den Pfandbesitz der Grafen Salm, die sie wieder bewohnbar machten. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts erneut von ungarischen Rebellen verwüstet, erhielt Graf Paul Pálffy von Erdöd die Burg, zunächst als Pfand, später als Eigentum. Er ließ die alte Burg bis auf einen Turm abtragen und nach Plänen von Lambert Lambion als viereckiges Wasserschloss neu errichten. Um 1715 erfolgte unter Baumeister Christian Alexander Oedtl im Auftrag von Nikolaus V. Pálffy eine Barockisierung, bei der der Wassergraben zugeschüttet und die Südfront ihr heutiges Aussehen erhielt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marchegg_2111.jpg
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Lage: 48.2817, 16.9067