Privatbesitz
Schloss Mansfeld

In der Stadt Mansfeld im Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt, befinden sich die Ruinen einer Festung sowie dreier Schlösser, die das Erbe des Grafengeschlechts von Mansfeld widerspiegeln.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen weit vor ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1229 zurück. Bereits im Jahr 973 wurde der Name Mansfeld genannt, und archäologische Funde belegen eine romanische Befestigung aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Nachdem das alte Grafengeschlecht 1229 ausstarb und die Burg verfiel, nahm Graf Burchard III. von Querfurt 1264 seinen Sitz dort und leitete umfangreiche Instandsetzungen ein. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg ausgebaut und widerstand erfolgreich Belagerungen. Eine Erbteilung im Jahr 1501 führte zum Bau dreier Schlösser – Vorder-, Mittel- und Hinterort – die von Künstlern der Frührenaissance gestaltet wurden. Zwischen 1517 und 1549 entstand eine Befestigungsanlage, die Schloss Mansfeld zu einer der stärksten Festungen Deutschlands im 16. und 17. Jahrhundert machte. Die Kosten für Bau und Unterhalt trugen jedoch zum Niedergang der Grafen bei, was 1579 zur Sequestration der Grafschaft führte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.5938, 11.4579