Privatbesitz
Schloss Mammertshofen (Roggwil)

Das Schloss Mammertshofen in Roggwil im Kanton Thurgau besitzt einen der mächtigsten Bergfriede der Schweiz. Die Anlage war einst ein Adelssitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Mammertshofen liegen im 13. Jahrhundert, als es als Sitz der Marschälle von Mammertshofen diente, deren Linie um 1360 erlosch. Später gelangte die Burg in den Besitz der Schenken von Castell. Während der Appenzellerkriege wurde die Anlage kampflos eingenommen und blieb daher unversehrt. Bis ins Jahr 1645 verblieb sie im Besitz dieser Familie. Im Jahr 1792 erwarb die Familie Orlandi aus Bevers das Anwesen für 80.000 Gulden, welches etwa 108 Hektar Land, Wald, vier Höfe und zwei Weinberge umfasste. Seit diesem Kauf befindet sich das Schloss durchgehend im Privatbesitz dieser Familie. Der Bergfried aus dem 13. Jahrhundert enthält bis zu drei Tonnen schwere Findlinge in seinem Mauerwerk. Ein aufgestockter hölzerner Obergaden wurde im frühen 16. Jahrhundert hinzugefügt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.4946, 9.3981