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Schloss Lungkwitz

Schloss Lungkwitz, ein Bauwerk im sächsischen Kreischa, entstand aus einer ehemaligen Wasserburg und ist heute ein Komplex mehrerer Gebäude, die sich um einen langgestreckten Hof gruppieren. Seine Geschichte ist eng mit der Gründung einer Stiftung verbunden, die das Schloss über Jahrhunderte prägte.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Lungkwitz reichen bis vor 1445 zurück, als an dieser Stelle eine Wasserburg errichtet wurde. Um 1550 entstand das Alte Herrenhaus, auch als Turmscheune bekannt. Dessen Bauherren waren vermutlich Hans von Carlowitz oder Hans von Zschieren. Dieses Gebäude beherbergte im Erdgeschoss Stallungen und im Obergeschoss Wohnräume. Zwischen 1619 und 1621 ließ Peter von Zschieren das eigentliche Schlossgebäude als Renaissancebau errichten, das ursprünglich von Wassergräben umgeben war. Es besteht aus zwei rechtwinklig zueinander stehenden Flügeln, die durch einen Treppenturm verbunden sind. Im Jahr 1724 erwarb Dr. Johann Christian Bennemann das Gut, und seine Witwe Christiane Bennemann wandelte es 1760 in eine Stiftung um.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.9388, 13.7684