Privatbesitz
Schloss Lützelbuch

Die erste Erwähnung des ehemaligen Rittergutes war 1496, als Albrecht von Brandenstein das Anwesen kaufte. 1823 erwarb es Herzog Ernst I. und verpachtete das Domänengut. Unter Herzog Ernst II. folgte 1872 der Verkauf großer Teile des Grundbesitzes an die heimischen Bauern und die Einrichtung des Landarmenhauses im Schloss zusammen mit verbliebenen sieben Hektar Land. Nach dem Anschluss Coburgs an Bayern im Jahr 1920 kam die Einrichtung zum Freistaat, der sie 1923 der Diakonissenanstalt Neuendettelsau unter der Vorgabe übertrug, als Pflegeheim für alte und gebrechliche Menschen weiterzuführen. Die Diakonie erweiterte in den folgenden Jahrzehnten das Pflegehaus Lützelbuch. 1931 wurde ein Altenheim neu gebaut, 1936 eine Kapelle und 1988 ein Pflegeheim. 1990 wurde ein Mitarbeiter-Wohnhaus fertig gestellt, 1998 ein Ersatzbau für das Altenheim.
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Lage: 50.2570, 11.0134