Privatbesitz
Schloss Lütetsburg

In Ostfriesland liegt Schloss Lütetsburg, ein Wasserschloss, das der Gemeinde Lütetsburg seinen Namen gab. Die Anlage, bestehend aus einem Wohnhaus, einer Vorburg und einem Park, liegt östlich von Norden und wurde mehrfach umgestaltet.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1212 zurück, als an dieser Stelle ein Außenhof des Häuptlingsgeschlechts Manninga existierte. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts ließ Lütet I. Manninga diesen zu einem Steinhaus ausbauen und wurde so zum Namensgeber. Sein Neffe Lütet II. verlegte den Stammsitz nach der Zerstörung der alten Residenz 1374 an diesen sturmflutsicheren Ort. Bis 1430 baute Lütet III. das Steinhaus zu einer vierflügeligen Burg aus. Im Jahr 1514 wurde die Burg während der Sächsischen Fehde von der Schwarzen Garde zerstört. Zwischen 1557 und 1576 erfolgte unter Häuptling Unico Manninga der Wiederaufbau als Renaissanceschloss, ergänzt um eine bis heute erhaltene Vorburg. Durch Heirat ging Lütetsburg 1588 in den Besitz der Familie Knyphausen über. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss mehrfach besetzt und die Bausubstanz litt stark. Von 1677 bis 1679 erfolgte ein Umbau im klassizistischen Barockstil. Anfang des 18.
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Lage: 53.5999, 7.2631