Landesinstitut für Hörbehinderte
Schloss Lürzerhof
In der österreichischen Stadt Salzburg befindet sich das Schloss Lürzerhof, ein Herrensitz aus dem 17. Jahrhundert, der heute als Landesinstitut für Hörbehinderte dient.
Geschichte+
An dieser Stelle stand ursprünglich ein Bauernhof, der 1566 dokumentiert wurde. Anfang des 17. Jahrhunderts errichtete Baumeister Andreas Pernegger hier einen Herrensitz. Zu den Eigentümern zählten Johann von Fletting, Burghauptmann der Festung Hohensalzburg, und Georg Ehrenreich Stockhamer. Im 18. Jahrhundert erwarb Matthias Lürzer das Gut, dessen Name im Gebäudenamen fortlebt. Nach 1807 diente es vorübergehend als Gasthaus. Im Jahr 1860 erwarb Moritz O’Donnell das Schloss für seine Gattin Clotilde Gräfin Hardegg, die es als Sommerresidenz nutzte.
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Lage: 47.8096, 13.0238