Bibliothek
Schloss Lösnich
Das Schloss Lösnich, einst Stammsitz eines Rittergeschlechts, ist ein Bauwerk in der Gemeinde Lösnich. Obwohl es heute nicht mehr in seiner ursprünglichen Form existiert, zeugen erhaltene Teile und historische Dokumente von seiner Bedeutung als Wasserburg und Wohnsitz in Tallage.
Geschichte+
Die Geschichte des Schlosses Lösnich ist eng mit dem Rittergeschlecht von Lösnich verbunden, das erstmals 1226 urkundlich erwähnt wurde. Die Burg selbst findet ihre erste offizielle Erwähnung im Jahr 1368, als sie als kurkölnisches Lehen an Heinrich Beyer von Boppard und Lisa von Lösnich übergeben wurde. Es wird vermutet, dass die Anlage bereits vor diesem Datum existierte, möglicherweise an der Stelle eines fränkischen Hofes. Im späten 17. Jahrhundert gelangte das Anwesen in den Besitz der Freiherren von Metternich und von Kesselstatt. Ein Lageplan von 1693 zeigt die Burg mit einem Graben und einer Fläche von etwa 100x100 Fuß.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Herrschaftliches_Wohnhaus_Loesnich_2012_C.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.9750, 7.0428