Kulturzentrum
Schloss Linn (Krefeld)

In Krefeld befindet sich Schloss Linn, ein historisches Bauwerk, das einst als Jagdschloss diente und heute ein Kulturzentrum beherbergt. Es ist Teil des Museumszentrums Burg Linn.
Geschichte+
Um 1740 veranlasste Kurfürst Clemens August den Umbau der Kellnerei der Burg Linn zu einem Jagdschloss, nutzte es jedoch nur selten. Ende des 18. Jahrhunderts bewohnte der Linner Oberkellner von Otten das Anwesen. Im Jahr 1806 erwarb der Krefelder Seidenfabrikant Isaak de Greiff die gesamte Burganlage, einschließlich des Jagdschlösschens, der Zehntscheune und des umliegenden Landes. Er nutzte das Schloss als Sommersitz und Jagdhaus. Sein Sohn Johann Philipp de Greiff erbte das Anwesen und ließ sich dort mit seiner Familie nieder. Dessen Tochter Marianne Rhodius, geborene de Greiff, wuchs hier auf und bewohnte das Jagdschloss bis zu ihrem Tod im Jahr 1902. Nach dem Ersten Weltkrieg zog Justizrat Gustav Schelleckes als Miterbe und Mitverwalter des Nachlasses von Marianne Rhodius in das Jagdschloss ein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.3333, 6.6356